Der Oberlausitzer Hufschmied | Stefan Knappe aus Großschönau

Kurz vor Ostern habe ich die Arbeit von Stefan Knappe, einem Hufschmied aus der Oberlausitz, fotografisch dokumentiert.

Wenn ich an Hufschmid denke, kommt mir als erstes ein riesiges, offenes Feuer in irgendeiner heißen Werkstätte in den Sinn. Aber schon einige Jahrzehnte ist es nicht mehr so, dass das Pferd zum Schmied kommen muss, sondern der Schmied zum Pferd. Genauso macht es Stefan, der als mobiler Hufschmied arbeitet.

Ich finde er hat einen wahnsinnig kräftezehrenden Job. Er macht alles kopfüber – Stefan klemmt den Huf des Pferdes zwischen seine Beine, putzt und „maniekürt“ ihn. Beim Kürzen des Hufes muss er aufpassen, dass er nicht zu viel wegnimmt, da es sonst dazu kommen kann, dass das Pferd lahmt, weil es nicht richtig auftreten kann.
Und auch das Anpassen des heißen Eisens auf dem Ambos bedarf viel, viel Kraft.
In seinem Van hat er alles was er braucht dabei: eine Auswahl an Hufeisen-Rohlingen – in verschiedenen Größen und Marken – wie die Schuhe in einem Schuhladen eben; alle seine Werkzeuge, einen Brennofen, in dem die Hufeisen bis zu 800 Grad heiß werden können, eine Schleifmaschine und noch vieles mehr.
Wenn das Hufeisen dann die richtige Form hat, wird es mit Nägeln in den Huf geschlagen.

Es war sehr interessant ihm über die Schulter zu schauen! Danke dafür!

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